Vorwort


Aktuelle technologische und gesellschaftliche Entwicklungen führen zu einer stärkeren Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche. Die Welt verändert sich durch visionäre und radikale Evolutionen und bereichert unser Miteinander. Trotz dieser rasanten Entwicklungen sind die Rahmenbedingungen in unserer aktuellen Lebenssituation noch nicht ausreichend geschaffen. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, in den Bereichen vernetzte Mobilität, Realisierung neuer Arbeitsformen in vernetzten Ökosystemen und Qualifikation von Experten für Berufe der Zukunft gemeinsame Entwicklungen voranzutreiben und branchenübergreifende Kommunikation zu initiieren.

 

Zentral leitet uns dabei die Bewerbung der Metropolregion Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2032. Eine deutsche Bewerbung muss auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit für die Menschen setzen, kalkulierbar für die Städte, Land und Bund sein und eine sinnvolle Nachnutzung der Sportstätten und anderer Infrastruktur ermöglichen. Darüber hinaus soll das Großereignis auch als Motor für Themen wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung dienen und zur Modellregion für technologische und infrastrukturelle Neuerungen werden. Digitalisierung und Vernetzung kennen keine Grenzen, deswegen kann auch keine Kommune, kein Landkreis und kein Unternehmen Lösungen isoliert erarbeiten. Wenn wir aber das Kirchturmdenken aufbrechen, nicht in „Ich“, sondern in „Wir“ denken und als europäischer Player auftreten, haben wir die historische Chance, die großen Zukunftsthemen – und Exportschlager in spe – als „first mover“ anzugehen und auf andere Regionen zu übertragen. Wir können smarte Technologien entwickeln, die die Lebensqualität der Menschen nachhaltig verbessern. Die Initiative Rhein Ruhr City 2032 wird mit der olympischen Idee dabei zum Vehikel. Ein gemeinsames Handeln der „Metropolitan Cities“ dient als Beschleuniger für den Prozess des gemeinsamen Wachstums und des Zusammenwachsens dieser Region mit ihren zehn Millionen Einwohnern.

 

In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen erfahren Sie, welche Ideen in der Region, schon Realität sind, welche Visionen entwickelt werden, und wer Ihre Partner von morgen sein können. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 19. und 20. Juli 2018 in Aachen zu begrüßen und mit uns die Veranstaltungsreihe zu starten, die bis zu den Olympischen Spielen 2032 eine Roadmap für die Realisierung von zahlreichen Zukunftskonzepten entwickelt und deren Umsetzungserfolge präsentiert.

 

Herzlichst

Prof. Günther Schuh,

Geschäftsführer RWTH Aachen Campus GmbH / Vorstandsvorsitzender e.GO Mobile AG

 

Michael Mronz,

Gründer und Geschäftsführer der Rhein Ruhr City GmbH




Prof. Günther Schuh

Prof. Günther Schuh

Michael Mronz

Michael Mronz



Grußwort



Das von der Initiative Rhein Ruhr City 2032 ausgearbeitete Konzept zeigt, dass Nordrhein-Westfalen fit ist für Olympische und Paralympische Spiele.

Nordrhein-Westfalen ist das Sportland Nummer 1. Sport findet bei uns in 16 Stadien mit mehr als 30.000 Plätzen und in 24 Großsporthallen statt. Der Traum von Olympia hat in Nordrhein-Westfalen ein starkes Fundament; wir können garantieren, dass die Wettkampfstätten auch nach den Spielen ausverkauft sind.

Olympische und Paralympische Spiele sind eine einmalige Chance, uns als gastfreundliches und weltoffenes Sportland zu präsentieren. Ich bin überzeugt, dass die Initiative dann erfolgreich sein kann, wenn der Sport und der nachhaltige Nutzen für die Menschen im Mittelpunkt stehen. Die Bewerbung muss zu einer Bürgerbewegung werden, fernab von Gigantomanie.

Zudem kann das große Ziel die Attraktivität und Aktivität in zukunftsträchtigen Wirtschaftsfeldern steigern, etwa bei Mobilität und Digitalisierung. Diese Dynamik will die Landesregierung im Rahmen der Ruhrkonferenz und beim Strukturwandel im Rheinischen Revier nutzen. Das würde am Ende unser ganzes Land Nordrhein-Westfalen weiter nach vorne bringen.

Ich bin überzeugt, dass der Kongress „Metropolitan Cities“ das Zusammenwachsen und den Wandel in der gesamten Region beschleunigen kann und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gute Gespräche und zukunftsweisende Ideen.

Armin Laschet,
Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen




Das kreative Konzept der Rhein Ruhr City 2032 zur möglichen Bewerbung Olympischer und Paralympischer Spiele in NRW setzt auf Nachhaltigkeit und eine ökologisch-ökonomische Kosten-Nutzen-Relation für die über zehn Millionen in der Metropolregion Rhein-Ruhr lebenden Menschen. Damit beruht die Initiative auf Ansätzen, die wir in unserer Unternehmensphilosophie verankert haben und in unserem Geschäft täglich mit Leben füllen. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unseres Leistungsversprechens „Kraft für Neues“. Evonik ist da, wenn es darum geht, innovative Lösungen zu finden, die dazu beitragen, das Leben der Menschen nachhaltiger und komfortabler zu gestalten. Nachhaltigkeit ist Bedingung für dauerhaftes Wachstum in der Zukunft.


Durch das entstandene Wir-Denken der Kommunen werden neue Sicht- und Denkweisen geöffnet, um die zentralen Zukunftsvisionen Nordrhein-Westfalens – die vernetzte Mobilität und die Digitalisierung – gemeinsam und auf innovative Weise voranzutreiben.


Verantwortliches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg gehören dabei für Evonik untrennbar zusammen. Wir haben frühzeitig begonnen, ökologische und soziale Kriterien in unseren unternehmerischen Entscheidungen zu verankern, um neue, nachhaltige Wege zu gehen.


Daher unterstützt Evonik die Idee der Rhein Ruhr City 2032 aus voller Überzeugung. Wir freuen uns auf die Innovationskraft von Metropolitan Cities, einen regen Austausch und auf spannende und zukunftsweisende Ideen, die die Menschen miteinander vernetzen.

Christian Kullmann,
Vorstandsvorsitzender, Evonik Industries AG